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Jesus - German

Here are some extracts from a German translation of the Bible that talk about Jesus. The extracts are from the Gospel of Mark.


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1.1 Johannes der Täufer fordert: Ändert euch!
1 Dies ist die Heilsbotschaft von Jesus Christus, dem Sohn Gottes.

1.14-15
Die ersten Jünger
14 Nachdem Johannes der Täufer vom König Herodes verhaftet worden war, kam Jesus in die Provinz Galiläa, um dort Gottes Botschaft zu verkündigen: 15 «Jetzt ist Gottes Stunde gekommen. Seine Königsherrschaft wird nun aufgerichtet. Ändert euch von Grund auf! Kehrt um zu Gott und nehmt seine Heilsbotschaft im Glauben an!»

1.21-27
Jesus erweist seine Macht
21 Nun kamen sie in die Stadt Kapernaum. Am nächsten Sabbat besuchte Jesus die Synagoge und predigte dort. 22 Die Zuhörer waren von seiner Rede tief betroffen. Es war anders als bei ihren Schriftgelehrten, denn alle spürten, daß durch Jesus Gott selbst zu ihnen sprach. 23 In der Synagoge war ein Mann, der von einem bösen Geist beherrscht wurde. Er lief zu Jesus und schrie: 24 «Was willst du von uns, Jesus von Nazareth? Du bist doch nur gekommen, um uns zu vernichten. Ich weiß genau, wer du bist: der Sohn Gottes.» 25 Aber Jesus wußte, daß nicht der Mann selbst sprach, sondern der böse Geist in ihm. Deshalb befahl er dem Dämon: «Schweig und verlaß den Mann!» 26 Der Dämon zerrte den Mann hin und her und verließ ihn dann mit einem lauten Schrei. 27 Darüber erschraken alle in der Synagoge und fragten sich aufgeregt: «Was ist das nur für eine Lehre? Den Befehlen dieses Jesus müssen sogar die bösen Geister gehorchen!»

1.32-34
32 Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man viele Kranke und von Dämonen beherrschte Leute herbei. 33 Fast alle Bewohner der Stadt versammelten sich vor Simons Haus. 34 Jesus heilte viele Menschen von ihren Krankheiten und zwang die Dämonen, ihre Opfer freizugeben. Dabei verbot er den bösen Geistern, von ihm zu reden, denn sie wußten genau, wer er war.

2.1-12
Jesus hat die Macht, Sünden zu vergeben
1 Nach einigen Tagen kehrte Jesus nach Kapernaum zurück. Es sprach sich schnell herum, dass er wieder im Haus des Simon¹ war. 2 Viele Menschen strömten zusammen, so dass nicht einmal mehr vor der Tür Platz war. Ihnen allen verkündete Jesus Gottes Botschaft. 3 Da kamen vier Männer, die einen Gelähmten trugen. 4 Weil sie wegen der vielen Menschen nicht bis zu Jesus kommen konnten, deckten sie über ihm das Dach ab. Durch diese Öffnung ließen sie den Gelähmten auf seiner Trage hinunter. 5 Als Jesus ihren festen Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: "Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!" 6 Aber einige der anwesenden Schriftgelehrten dachten: 7 "Das ist Gotteslästerung! Was bildet der sich ein! Nur Gott allein kann Sünden vergeben." 8 Jesus durchschaute sie und fragte: "Wie könnt ihr nur so etwas denken! 9 Ist es leichter zu sagen: 'Dir sind deine Sünden vergeben' oder diesen Gelähmten zu heilen? 10 Aber ich will euch zeigen, dass der Menschensohn die Macht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben." Und er forderte den Gelähmten auf: 11 "Steh auf, nimm deine Trage, und geh nach Hause!" 12 Da stand der Mann auf, nahm seine Trage und ging vor aller Augen hinaus. Fassungslos sahen ihm die Menschen nach und riefen: "So etwas haben wir noch nie erlebt!" Und alle lobten Gott.
1Wörtlich: im Haus. Vgl. Kapitel 1, 29

4.35-41
Herr über Wind und Wellen
35 Am Abend dieses Tages sagte Jesus zu seinen Jüngern: "Lasst uns über den See ans andere Ufer fahren!" 36 Sie schickten die Menschen weg und ruderten mit dem Boot, in dem Jesus saß, auf den See hinaus. Einige andere Boote folgten ihnen. 37 Da brach ein gewaltiger Sturm los. Hohe Wellen schlugen ins Boot, es lief voll Wasser und drohte zu sinken. 38 Jesus aber schlief hinten im Boot auf einem Kissen. Da rüttelten ihn die Jünger wach und schrien voller Angst: "Herr, wir gehen unter! Merkst du das nicht?" 39 Sofort stand Jesus auf, bedrohte den Wind und rief in das Toben des Sees: "Sei still und schweig!" Da legte sich der Sturm, und es wurde ganz still. 40 "Warum hattet ihr solche Angst?", fragte Jesus seine Jünger. "Habt ihr denn gar kein Vertrauen zu mir?" 41 Voller Entsetzen flüsterten die Jünger einander zu: "Was ist das für ein Mensch! Selbst Wind und Wellen gehorchen ihm!"

5.22-24
22 Da kam Jaïrus, ein Vorsteher der jüdischen Gemeinde, und warf sich vor Jesus nieder. 23 Er flehte ihn an: "Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und leg ihr die Hände auf, damit sie wieder gesund wird!" 24 Jesus ging mit Jaïrus, dicht gefolgt von einer großen Menschenmenge.

5.35-42
35 Noch während er mit der Frau redete, kamen einige Leute aus dem Haus des Jaïrus gelaufen und riefen: "Deine Tochter ist gestorben. Es hat keinen Zweck mehr, den Meister zu holen." 36 Jesus hörte das und sagte zu Jaïrus: "Verzweifle nicht! Vertrau mir ganz und gar!" 37 Er wies die Menschen zurück, die ihm folgen wollten. Nur Petrus und die Brüder Jakobus und Johannes durften ihn begleiten. 38 Als sie im Haus des Jaïrus ankamen, sah Jesus die vielen Menschen und hörte ihr Weinen und Jammern. 39 "Weshalb macht ihr solchen Lärm?", fragte er sie. "Warum weint ihr? Das Kind ist nicht tot, es schläft nur." 40 Da lachten sie ihn aus. Jesus schickte sie alle weg; nur die Eltern und seine drei Jünger gingen mit zum Bett des Mädchens. 41 Dann fasste er die Tochter des Jaïrus an der Hand und sagte: "Talita kum!" Das heißt übersetzt: "Mädchen, steh auf!" 42 Da stand das zwölfjährige Kind auf und ging im Zimmer umher. Ihre Eltern waren fassungslos. Sie wussten nicht, was sie sagen sollten.

7.18-23
18 "Selbst ihr habt es immer noch nicht begriffen?", erwiderte Jesus. "Wisst ihr nicht, dass alles, was ein Mensch zu sich nimmt, ihn nicht verunreinigen kann? 19 Denn was ihr esst, geht nicht in euer Herz hinein; es kommt in den Magen und wird dann wieder ausgeschieden." Damit wollte Jesus sagen, dass im Grunde jede Nahrung rein ist. 20 Und er fügte noch hinzu: "Was aus dem Inneren des Menschen kommt, das lässt ihn unrein werden. 21 Denn aus dem Inneren, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken wie: sexuelle Zügellosigkeit, Diebstahl, Mord, 22 Ehebruch, Habsucht, Bosheit, Betrügerei, ausschweifendes Leben, Neid, Verleumdung, Überheblichkeit und Unbesonnenheit. 23 Das kommt von innen heraus, und das macht die Menschen vor Gott unrein."

9.2-8
Die Jünger erleben Jesu Herrlichkeit
2 Sechs Tage später ging Jesus mit Petrus, Jakobus und Johannes auf einen hohen Berg. Sie waren dort ganz allein. Da wurde Jesus vor ihren Augen verwandelt: 3 Seine Kleider glänzten so weiß, wie kein Mensch auf der Erde sie bleichen könnte. 4 Dann erschienen Elia und Mose und redeten mit Jesus. 5 Petrus rief: "Meister, hier gefällt es uns! Wir wollen gleich drei Hütten bauen, für dich, für Mose und für Elia." 6 Er wusste aber nicht, was er da redete, denn die drei Jünger waren völlig verwirrt. 7 Da fiel der Schatten einer Wolke auf sie, und aus der Wolke hörten sie eine Stimme: "Dies ist mein geliebter Sohn! Auf ihn sollt ihr hören!" 8 Als sich die Jünger umsahen, waren sie plötzlich mit Jesus allein.

12.28-31
Was ist das wichtigste Gebot?
28 Ein Schriftgelehrter hatte zugehört und war von der Antwort beeindruckt, die Jesus den Sadduzäern gegeben hatte. Deshalb fragte er ihn: "Welches von allen Geboten Gottes ist das wichtigste?" 29 Jesus antwortete: "Dies ist das wichtigste Gebot: 'Hört, ihr Israeliten! Der Herr ist unser Gott, der Herr allein. 30 Ihn sollt ihr von ganzem Herzen lieben, mit ganzer Hingabe, mit eurem ganzen Verstand und mit all eurer Kraft.'² 31 Ebenso wichtig ist das andere Gebot: 'Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!'³
2 5.Mose 6, 4-5
3 3.Mose 19, 18

14.10-11
Der Verrat
10 Anschließend ging Judas Iskariot, einer von den zwölf Jüngern, zu den Hohenpriestern, weil er Jesus an sie verraten wollte. 11 Die Hohenpriester freuten sich darüber und versprachen ihm eine Belohnung. Von da an suchte Judas eine günstige Gelegenheit, um Jesus zu verraten.

15.6-15
Das Todesurteil
6 Jedes Jahr zum Passahfest begnadigte Pilatus einen Gefangenen, den das Volk selbst auswählen durfte. 7 Zu dieser Zeit saß ein Mann namens Barabbas im Gefängnis. Er war zusammen mit den Anführern eines Aufstandes festgenommen worden, die einen Mord begangen hatten. 8 Vor dem Palast des Pilatus forderte jetzt eine große Menschenmenge die Freilassung eines Gefangenen. 9 Pilatus rief ihnen zu: "Soll ich euch den 'König der Juden' freigeben?" 10 Denn er wusste genau, dass die Hohenpriester das Verfahren gegen Jesus nur aus Neid angezettelt hatten. 11 Aber die Hohenpriester hetzten das Volk auf, die Freilassung des Barabbas zu verlangen. 12 Pilatus fragte zurück: "Und was soll mit dem Mann geschehen, den ihr euren König nennt?" 13 Da brüllten sie alle: "Ans Kreuz mit ihm!" 14 "Was für ein Verbrechen hat er denn begangen?", fragte Pilatus. Doch ununterbrochen schrie die Menge: "Ans Kreuz mit ihm!" 15 Weil Pilatus die aufgebrachte Volksmenge zufrieden stellen wollte, gab er Barabbas frei. Jesus aber ließ er auspeitschen und zur Kreuzigung abführen.

15.33-39
Jesus stirbt am Kreuz
33 Am Mittag wurde es plötzlich im ganzen Land dunkel. Diese Finsternis dauerte drei Stunden. 34 Gegen drei Uhr rief Jesus laut: "Elo?, Elo?, lema sabachtani?" Das heißt: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?"⁴ 35 Einige von den Umstehenden aber meinten: "Er ruft den Propheten Elia." 36 Einer von ihnen tauchte schnell einen Schwamm in Essig und steckte ihn auf einen Stab, um Jesus davon trinken zu lassen. "Wir wollen doch sehen, ob Elia kommt und ihn herunterholt!", sagte er. 37 Aber Jesus schrie laut auf und starb. 38 Im selben Augenblick zerriss im Tempel der Vorhang vor dem Allerheiligsten von oben bis unten. 39 Der römische Hauptmann, der neben dem Kreuz stand und mit angesehen hatte, wie Jesus starb, rief: "Dieser Mann ist wirklich Gottes Sohn gewesen!"
4 Psalm 22, 2


15.42-46
Jesus wird begraben
42-43 Am Abend ging Josef aus Arimathäa, ein geachtetes Mitglied des Hohen Rates, zu Pilatus. Josef wartete auf das Kommen der neuen Welt Gottes. Weil am nächsten Tag Sabbat war, entschloss er sich, Pilatus schon jetzt um den Leichnam Jesu zu bitten. 44 Pilatus wollte nicht glauben, dass Jesus schon gestorben war. Darum rief er den Hauptmann und erkundigte sich: "Lebt Jesus tatsächlich nicht mehr?" 45 Als der Hauptmann das bestätigte, überließ er Josef aus Arimathäa den Leichnam. 46 Josef kaufte ein feines Leinentuch, nahm Jesus vom Kreuz, wickelte ihn in das Tuch und legte ihn in ein Grab, das in einen Felsen gehauen war. Dann wälzte er einen Stein vor den Eingang des Grabes.

16.1-7
Jesus lebt
1 Nachdem der Sabbat vorüber war, kauften Maria aus Magdala, Salome und Maria, die Mutter von Jakobus, wohlriechende Öle, um den Toten zu salben. 2 Früh am ersten Wochentag, gerade als die Sonne aufging, kamen die Frauen zum Grab. 3 Schon unterwegs hatten sie sich besorgt gefragt: "Wer wird uns nur den schweren Stein vor der Grabkammer zur Seite rollen?" 4 Umso erstaunter waren sie, als sie merkten, dass der Stein nicht mehr vor dem Grab lag. 5 Sie betraten die Grabkammer, und da sahen sie auf der rechten Seite einen jungen Mann sitzen, der ein langes weißes Gewand trug. Die Frauen erschraken sehr. 6 Aber der Mann sagte zu ihnen: "Habt keine Angst! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist nicht mehr hier. Er ist auferstanden. Seht her, an dieser Stelle hat er gelegen. 7 Und nun geht zu seinen Jüngern und zu Petrus, und sagt ihnen, dass Jesus euch nach Galiläa vorausgehen wird. Dort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch versprochen hat."

16.15-16
15 Dann sagte er zu ihnen: "Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die rettende Botschaft. 16 Denn wer glaubt und getauft ist, der wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, der wird verurteilt werden.

16.19-20
19 Nachdem Jesus, der Herr, das gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und nahm den Platz an Gottes rechter Seite ein. 20 Die Jünger aber zogen hinaus und verkündeten überall die rettende Botschaft. Der Herr war mit ihnen und bestätigte ihr Wort durch Zeichen seiner Macht.




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